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  • Mohammed Bashir

Störungen in Supply Chain mit Disruptive Thinking begegnen

Krieg + Sanktionen: Nicht nur Brot wird teurer

Nach Jahrzehnten von Frieden und Sicherheit erlebt Europa nun eine zweite unheilvolle Disruption binnen zwei Jahren. Das Leiden mit dem Covid-19 ist noch nicht ganz vorüber und nun entfachte sich ein blutiger Krieg in unserer unmittelbaren Nachbarschaft.

Die Auswirkungen des Krieges und der Sanktionen sind in vielen Sektoren zu spüren. Unser täglich Brot wird z.B. gleich dreimal hart getroffen und zeigt, welche massive Veränderung Sie selbst in dieser Lieferkette des täglichen Bedarfs erwartet:

  1. Die Getreidepreise sind durch Reduktion der Exporte aus Russland und Ukraine gestiegen [1]. Chinas Weizenpreise sind diese Woche (09.03.2022) auf ein neues Allzeithoch von 3.615 Yuan je Tonne gestiegen, das sind 506 Euro je Tonne! An der französische Terminbörse MATIF legte der neue vordere Weizenkontrakt (Mai) um 11 Euro zu - auf 381Euro je Tonne [2].

  2. Die Logistikkosten erhöhen sich, da die Energiekosten durch die erwarteten oder tatsächlichen Störungen bei Öl- und Gaslieferungen gestiegen sind [3].

  3. Kosten für die Agrarproduktion steigen generell durch die Verteuerung von Düngemittel, weil die beiden bedeutenden Exporteure vom Düngemittel Russland und Ukraine nicht liefern wollen, bzw. können. Es droht Produktionsstillstand. Die Preise für Harnstoffdünger sind am Terminma